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domingo, 29 de junio de 2008

BURG ZU BURGHAUSEN

BURG ZU BURGHAUSEN

Die Burg befindet sich in Bayern oberhalb der Altstadt von Burghausen ist mit ihren sechs Höfen und einer Länge von 1.043 Metern die längste Burganlage Europas.


Bis ins späte Mittelalter war sie für die in Landshut residierenden niederbayerischen Herzöge zweite Residenz, Frauen- und Witwensitz, Erziehungsort der Kinder, Schatzhaus und Staatsgefängnis. Unter Heinrich XIII., dem ersten Herzog Niederbayern ( reg. 1255-1290), entstanden Teile der Hauptburg. Spätestens bis zum Jahre 1387 wurde die Burg auf ihre häutige Länge ausgedehnt. Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut (reg. 1479-1503) ließ die Anlage schließlich zu einer der größten und modernsten Festungen seiner Zeit ausbauen. Nach Georgs Tod und der Wiedervereinigung der bayerischen Teilherzogtümer verlor die Burg ihre Bedeutung als Zweitresidenz und Familienwohnsitz. In den folgenden Jahrhunderten wurde sie als Festung, Zuchthaus, Kaserne und Wohnanlage genutzt.

Die Wurzeln der Burganlage reichen sehr viel weiter zurück. Die außergewöhnliche Lage des Burgberges führte schon in der Bronze- und Eisenzeit zu einer Besiedlung des Burgberges im Bereich der heutigen Hauptburg. Außerdem stieß man bei Grabungen auf zahlreiche Spuren aus keltischer und römischer Zeit. Heute noch erhaltene bauliche Elemente sind für das Hochmittelalter auszumachen. Früheste schriftliche Quellen zur Burg existieren aus dem frühen 11. Jahrhundert.







Der Standort der Burg ist das nordöstliche oberbayerische Voralpenland, im Bereich des ehemaligen Inn-Salzach-Gletschers und heute nahe der Grenze zum österreichischen Bezirk Braunau am Inn. Die umgebende Landschaft ist hügelig, relativ stark bewaldet und wird von einer Reihe von kalten Flüssen aus den nahen Alpen in Richtung Donau durchzogen. Einer von ihnen ist die Salzach, an deren Ufer die Altstadt von Burghausen liegt.

Die Bauten der Burg erstrecken sich über einen schmalen und lang gestreckten Bergrücken, der Fluss und Altstadt vom gegenüber liegenden Wöhrsee trennt, einem Altwasser der Salzach. Die Hauptburg liegt am südlichen Ende, einen Kilometer weiter nördlich befindet sich der einzige ebenerdige Eingang zur Burg. Die Hänge nach Westen, Osten und Süden fallen steil ab und sind mit Gras und einzelnen Bäumen bewachsen.

Die Lage auf diesem lang gezogenen Bergrücken war im Verteidigungsfall äußerst günstig. Sie ist sicher auch ein Grund dafür, dass die Burg niemals erobert worden ist. Die unmittelbare Nähe zur deutsch-österreichischen Staatsgrenze ist ein Resultat neuzeitlicher Entwicklungen; zur Blütezeit von Stadt und Burg im Spätmittelalter war das auf der anderen Flussseite gelegene Innviertel Teil des wittelsbachischen Herrschaftsbereichs und die Burg somit keine unmittelbare Grenzfeste.

Vierter Vorhof
Die äußere Burgkapelle St. Maria wurde unter Herzog Georg dem Reichen und seiner Gemahlin Hedwig zwischen 1479 und 1489 erbaut. Spätestens seit dem 16. Jahrhu
ndert gibt es neben der Kapelle eine Gartenanlage.

Zweiter Vorhof
Dieser Hof ist der kleinste. Hier steht jedoch ein Gebäude, das für die Verteidigung der Burg von großer Wichtigkeit war, das Zeughaus. In den beiden unteren Geschossen waren Handwaffen und Geschütze untergebracht, die oberen Stockwerke dienten als Getreidespeicher. In den drei kleinen Türmen waren kleine Kanonen aufgestellt. Hinter einem kleinen Graben führt das Georgstor in den ersten Vorhof hinein. An der Außenseite verweisen das bayerische und das polnische Wappen auf den Bauherrn Herzog Georg den Reichen und seine Gemahlin Hedwig eine polnische Königstochter.

Erster Vorhof
Im Spätmittelalter gehörte dieser Hof zum inneren Bereich der Burg. Hier gab es eine verschärfte Torwachordnung. Nach Norden wird der Hof durch das mächtige Georgstor abgeriegelt das nach seinerm Bauherrn Georg dem Reichen benannt ist. Auf der Westseite des Hofes steht das ehemalige Brauhaus mit der Bäckerei, das heutige Burgcafe. Daneben befanden sich früher der herzogliche Pferdestall sowie ein Brunnen und eine Rossschwemme, deren Form im Plattenbelag angedeutet ist. Auf der gegenüberliegenden Ostseite des Hofes führt der alte Burgsteig durch den Stephansturm in die Stadt hinab. Obwohl dieser Zugang zur Burg innerhalb der befestigten Stadt lag, wurde er durch Türme eigens geschützt.



















Als wir im Juni 2008 hier waren, sah man noch einige Kulissen für den hiergedrehten Film von Til Schweiger "1 2/2 Ritter - Auf der Such nach der bezaubernden Prinzessin Herzelinde", der am 18. Dezember 2008 ins Kino kommt. Das konnte man dan auch an den Angeboten des Burgcafes sehen da es hier "Til Schweiger Eisbecher und Til Schweiger Menüs" gab.....





9:27

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